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Manner Törtchen

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Ich durfte wieder Manner testen. Dieses Mal waren es die leckeren Manner Törtchen in den Geschmacksrichtungen Haselnuss und Schoko-Brownie.

Manner Waffeln liebe ich schon seit Jahrzehnten. Auch meine Kinder waren schon immer ganz wild auf die Waffeln. Als mein Sohn dann in Wien seine Lehre absolvierte, brachte er, wenn er hier zu Besuch war immer Manner Waffeln mit. Inzwischen haben auch die Enkel Manner für sich entdeckt. Leider haben wir auch einen Allergiker, er verträgt keine Nüsse, aber es gibt zum Glück ja auch Sorten ohne Nüsse, wie die Schoko-Brownies, die kann er essen. Bei den Törtchen habe ich leider keine Geschmacksrichtung Zitrone entdeckt, aber vielleicht kommen die auch noch irgendwann.

Ich mag die Haselnuss Törtchen am liebsten. Die erinnern mich einfach an meine ersten Manner Waffeln, die ich probiert hatte. Ich arbeitete damals in einem Drogeriemarkt und hatte Hunger. So habe ich mir die Waffeln gekauft, ich erinnere mich, dass ich sie recht günstig fand. Ich fand sie so lecker, dass ich gleich noch mal ein paar für Zuhause und die Kinder gekauft hatte, die noch klein waren zu der Zeit.
Die Haselnuss Törtchen sind aus drei feinen runden Waffeln und in der Mitte ist jeweils eine Haselnusscreme.

Die Schoko Brownie Törtchen von Manner schmecken sehr schokoladig und natürlich auch sehr knusprig. Der knusprigste Brownie, den ich je gegessen habe.
Die Schoko Törtchen sind Nuss- und Eifrei und somit auch für Allergiker geeignet.
Praktisch ist der wiederverschließbare Beutel, damit die Waffeln auch nach Tagen noch genauso frisch schmecken wie beim Öffnen. In drei Tagen habe ich so einen Beutel auch schon geschafft.

Der Inhalt von 400 g ist schon ganz ordentlich, für meinen Geschmack würde auch die Hälfte an Ihnalt reichen. So ist die Gefahr einfach zu groß, das ich zu viele auf einmal wegfuttere.
Mein Fazit: Wer Waffeln mag, wird die Manner Törtchen lieben. Knusprig, locker, luftig, nussig oder schokoladig.

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Warum Weihnachten dieses Jahr ausfällt

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Nein, eigentlich ist dies keine Werbung, sondern mal wieder ein Beitrag aus meinem Leben. Ich habe COPD und im März dieses Jahres bereits eine Reha beantragt. Erst hat es ewig gedauert, bis die Bewilligung ankam. Als dann die Unterlagen aus der Klinik kamen, dachte ich erst an einen Irrtum. Anreisedatum wäre im Februar 2023 gewesen. Ich konnte das überhaupt nicht glauben. Ich dachte, sobald die Bewilligung da ist, dann geht das auch relativ schnell.

Aber da habe ich die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Ich habe in der Klinik angerufen und meine Situation geschildert, dass es mir wirklich sehr schlecht geht und ich jeden Tag zu kämpfen habe die 3 Stockwerke zu meiner Wohnung hochzukommen. Sie könnte mich auf eine Warteliste setzen und falls jemand abspringt, müsste ich dann halt innerhalb zwei Tagen in der Klinik sein. Das wäre mir im Prinzip auch egal, aber die Liste ist voll und man konnte mir nicht versprechen, dass ich vorher aufgenommen werden könnte. Ich habe mit meinem Lungenfacharzt gesprochen, er meinte mehr als in der Klinik oder Rententräger nachzufragen könnte ich nicht tun. Aber ich könnte eine Liste mit Fachkliniken abtelefonieren, ob diese kürzere Aufnahmezeiten haben.

Wegen Corona und Long COVID sind die Spezialkliniken für Lungenkrankheiten allgemein überlastet und man muss mit längeren Wartezeiten rechnen. Es ist zum Heulen. Eine Klinik meinte, dass sie im Moment bei Ende November liegen. Das war vor zwei Monaten. Also habe ich an die Rentenversicherung geschrieben, das ich in die Espan Klinik in Bad Dürrheim möchte.
Nun hieß es abwarten, bis der Änderungsbescheid, kam. Aber die haben sich wieder ewig Zeit gelassen. Fast 2 Monate diesmal. Das Schreiben der Klinik kommt nach dem Bescheid eigentlich immer recht zügig, aber sogar hier musste ich noch mal fast 3 Wochen warten.

Diesen Montag kam dann endlich das langersehnte Schreiben der Klinik. Da es aber so lange gedauert hatte, dachte ich, dass es mindestens Januar werden würde und ich mir die ganze Änderungsprozedur auch hätte sparen können. Langsam zog ich also das Schreiben aus dem Umschlag und las: Aufnahmetag: 7.12.2022. Oh, das ist ja schon in 4 Wochen, cool. Als ich dann weiter las und begriff, das die Entlassung dann am 28.12.2022 ist, musste ich erst mal schlucken.
Das musste ich erst mal sacken lassen. Ich war ja auf dem Weg zum Büro und hab meinen Chef dann erst einmal einen schönen guten Morgen gewünscht und ihm direkt den Wisch vor die Hände gedrückt. Kurz darauf kam er dann und meinte, das ist gar nicht so schlimm, ich bin dann ja nicht so lange von der Arbeit weg. Klar, er muss schließlich wirtschaftlich denken.

Kein Weihnachtsbaum, keine Familientreffen mit Kinder, Enkel und Geschwister. Meine Eltern leben ja nicht mehr. Es ist das erste Weihnachten, an dem meine Mama nicht mehr da ist. Aber auch keine Weihnachtsdeko, worauf ich mich jedes Jahr so sehr freue. Der ganze Stress vom Jahresabschluss fällt aber weg. Leider auch die Firmen-Weihnachtsfeier. Manno.

Aber den Termin absagen möchte ich auch nicht. Ich habe nun so lange auf den Termin gewartet und nun zu verschieben, weil Weihnachten ist, mag ich auch nicht. Dann müsste ich bestimmt noch länger auf einen neuen Termin warten.

Dies wird das dritte Mal in meinem Leben sein, das ich Weihnachten in einer Klinik verbringe. Das erste Mal war ich 7 Jahre alt und musste Notoperiert werden, weil mein Bilddarm durchgebrochen war. Ich war frisch operiert und durfte nicht aufstehen. Alle anderen waren unten in der Aula. Ich hörte sie singen und ich kam mir so alleine und verlassen vor. Ich dachte an meine Familie, die nun alle zusammen im festlich geschückten Wohnzimmer saßen und Geschenke auspackten. Der Plattenspieler spielte Weihnachtslieder von Peter Alexander.

Das zweite Mal war ich in Reha wegen psychosomatischen Problemen. Die Klinik hatte sich am Heiligen Abend mächtig ins Zeug geschmissen. Es gab ein großes Buffet und ein tolles Programm.
Ich war schließlich kein Kind mehr und sagte mir damals, dass schließlich noch mehr Weihnachten folgen werden, an denen wir zusammen feiern können.

Und nun mein drittes Mal. Klar werde ich an Heiligabend ein Tränchen verdrücken und an meine Lieben denken. Aber meine Gesundheit ist das Wichtigste. Ich erhoffe mir sehr viel von der Reha. zum Beispiel, dass ich etwas fitter werde und meine Treppen wieder leichter hochkomme. Es gibt ja auch Videochat, sodass wir uns so kurz sehen können.

Als ich heute einkaufen war, schaute ich auch nach Weihnachtsdeko, bis mir einfiel, dass ich ja überhaupt nichts davon habe. Das Geld kann ich mir dieses Jahr sparen.
Aber nun sitze ich hier und schreibe und kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass ich keine Weihnachtsdeko habe. Ein bisschen was werde ich dennoch aufstellen. Aber ohne Beleuchtung? Ich empfinde immer tiefe Freude, wenn alles Leuchtet in warmen Farben. Das wird schwierig. Je mehr ich darüber nachdenke, gibt es wohl doch Weihnachtsdeko in meiner Wohnung. Schließlich bleibt das ja bis zum 6. Januar.
Das einzigste, was ich dann nicht habe, ist ein Adventskalender, das lohnt sich wirklich nicht. Na ja, ich werde es überleben.
Ich habe nun viel zu lange auf den Termin gewartet, nun ich werde das durchziehen.
Nun muss ich aber noch viele Besorgungen machen. Ich brauche einen neuen Bademantel, Jogginghosen – ich habe keine einzige. Zuhause renne ich in Pyjamahosen rum. Ich glaube, die sind unpassend für die Klinik. Ich muss überlegen was alles mit muss. Meinen Laptop werde ich bestimmt mitnehmen. Ich werde mir wohl eine Liste machen, damit ich nichts vergesse. Irgendwie freue ich mich darauf.

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